Immobilienverkäufe und -verpachtungen am Niederrhein

Moderator: anika tm

Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 11:30

Öffentlicher Anzeiger 1835

Folgende den Erben Wittwe Wilhelm Neuendorf dahier gehörige Grundstücke
1)ein Wobnhaus Nr. 325 dahier, taxirt zu 58 Thlr. 29 Sgr. 6 Pf.
2) ein Wohnhaus Nr. 326. dahier, taxirt zu 54 Thlr. 24 Sgr. 6 Pf.
3) ein Garten Flur 10. Nr. 501. der neuen Amts-Karte. taxirt zu 192 Thlr. 16 Sgr., sollen theilungsbalber im Wege der nothwendigen Subhastation in termino den 12 Februar, Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Justizrath von Gillkausen an hiesiger Gerichtsstelle öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden. Die Taxe, der neueste Hypothekenschein des Gartens und Kaufbedingungen können in der Registratur des unterzeichneten Gerichts eingesehen werden. Unbekannte Realprätendenten an die Hauser Nro. 325 und 326. haben sich spätestens bis zum Verkaufstermine zu melden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Ansprüchen an diese Gründstücke präcludirt und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen auferlegt wird.
Wesel, den 17. Oktober 1834.
Königl. Preuß. Land, und Stadtgericht,

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 12:36

Öffentlicher Anzeiger 1835

Auf Antrag der Benefilial-Erben des am 29. April verstorbenen Kaufmannes Heinrich Haentyes hierselbst,
ist über dessen Nachlaß der erbschaftliche Liquidativnsprozeß eröffnet worden. Es werden daher sämmtliche unbekannte Gläubiger hiemit aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens in dem auf den 22. Januar 1835, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herrn Justizrath Kerstin angesetzten Termine entweder persönlich oder durch zulässige Bevollmächtigte, wozu ihnen die Herrn Justiz-Commissarien Carp, Cemkes, te Peerdt und van de Wall vorgeschlagen werden, anzumelden und nachzuweisen, unter der Warnung, daß diejenigen, welche sich nicht melden aller ihrer etwaigen Vorrechte verlustig erklärt, und mit ihren Ansprüchen nur an dasjenige, was nach Befriedigung der sich meldenden Gläubiger noch etwa übrig bleiben möchte, verwiesen werden sollen.
Wesel, den 20. September 1834. Königl. Preuß. Land- und Stadtgericht.

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Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 13:38

Öffentlicher Anzeiger 1835

Im Wege der nothwendigen Subhastation soll das im Dorfe Haldern, Kreise Rees gelegene, den Eheleuten Weber Hermann Harks zugehörige sogenannte halbe Wintjeshaus nebst Garten, groß 20 Ruthen, nach der Seite der evangelischen Kirche hin, eingetragen im Hypothekenbuche der Gemeinde Haldern Fol. l. Fol. 252. und gerichtlich zu
130 Thlr. taxirt in termino den 28. April dieses Jahres, Vormittags 10 Uhr,
an hiesiger Gerichtsstelle öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden. Die Taxe und der neueste Hypothekenschein können in der hiesigen Gerichtsregistratur eingesehen werden.
Rees, den 12. Januar 1835.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 13:51

Öffentlicher Anzeiger 1835

Auf den Antrag der Erben soll das zur Nachlassenschaft der Helena Verheyen gehörige zu Elten in der Klosterstraße unter Rr. 107. gelegene Haus nebst Garten, gerichtlich abgeschätzt zu 531 Rthlr. 9 Sgr., Behufs der Auseinandersetzung in termino den 23. April kommenden Jahres, Vormittags 10 Uhr, öffentlich dem Meistbietenden verkauft werden.
Den Kauflustigen wird dieses mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß die Taxe und Bedingungen zur näheren Einsicht in der Gerichts-Registratur offen liegen.
Emmerich, den 23. Dezember 1834.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 14:07

Öffentlicher Anzeiger 1835

Auf Antrag der Erben des Bäckers Reinherz zu Ringenberg und Zustimmung des
Pupillen-Gerichts sollen Behufs Erbtheilung folgende daselbst belegene Grundstücke,
1) eine Weide an der Mittlern Gemeinheit Vol. 3. Nr. 57. Band II. Fol. 193. des Hypothekenbuchs
ad 2 Morgen 1 Ruthe 61 Fuß magdeburgisch, taxirt zu 72 Thlr. 12 Sgr.;
2) ein Stück Ackerland, das Koppeldeich-Kämpchen genannt, Fol. 3. Nr. 62. des (Kata-
sters, Band II. Fol. 90. des Hypothekenbuchs ad 1 Morgen 43 Ruthen, taxirt zu 89 Thlr.
26 Sgr. 2 Pf.
3) ein Stück Ackerland in der Beelenhorst Fol. 3. Nr. 69. Band 2.
Fol. 187. des Hypothekenbuchs ad 1 Morgen 29 Ruthen 93 Fuß, taxirt zu 83 Thlr.
24 Sgr. 6 Pf.;
4) ein Ackerstück im Hamminkelnschen Felde auf der Unlosen-Hufe Fol.
14. Nr. 90. Band III. Fol. 307. des Hypothekenbuchs ad 130.Ruthen 30 Fuß magde-
burgisch, taxirt zu 43 Thlr. 13 Sgr.,
in termino den 16. Februar Vormittags 10 Uhr, am Wirtbshause des Wirths Bovenkerk zu Ringenberg
vor unserem Deputirten Herrn Justizrath Jagemann im Wege der freiwilligen Subhastation öffentlich meistbietend
verkauft werden
Kauflustige können die Vorwarde in unserer Registratur einsehen.
Wesel, den 15. Januar 1835.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 16:13

Öffentlicher Anzeiger 1835

Die im Kreise Geldern, Bürgermeisterei Vierquartieren zu Salhoff gelegene Kathstelle Bögenkathe genannt, bestehend in Wohnhaus, Garten, Baumgarten, Ackerland und Schlagholz, im Ganzen circa 17 Morgen groß, soll auf Anstehen des Eigenthümers:
Donnerstag den 26. Februar diesen Jahres zum provisorischen und
Donnerstag den 5. März diesen Jahres zum definitiven Verkaufe,
jedesmal Nachmittags 2 Uhr. an der Wohnung des Gastwirths Hr. Neukerk Hierselbst zu
Rheinberg, öffentlich angeboten werden.

Rheinberg, den 3. Februar 1835. Benders, Notar.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 18:37

Öffentlicher Anzeiger 1835

Am 25. Febuar 1835, Morgens 9 Uhr, sollen zu Osterath beim Wirthe Ackers,
auf Anstehen von Heinrich Wellen, Taglöhner, und Anna Elisabeth Wellen, Magd,
beide zu Osterath wohnend und Maria Gertraud Wellen, Magd zu Willich wohnend,
Theilungskläger, gegen die gewerblose Wittib von Heinrich Wellen, geborne
Anna Maria Schlöpers zu Osterath wohnend, als Hauptvormundin ihrer minderjährigen Kinder
Anna Ehristina und Catharina Elisabeth Wellen, worüber der zu Latum wohnende Ackersmann
Hermann Schlösser, Nebenvormund ist, Theilungsverklagte, das zu Osterrath gelegene Steffes-Erb mit Haus, Scheune, Garten und Baumgarten, Flur 2. Nr. 150., 151. und 152. mit 18 Ruthen Ackerland und 1 Morgen 126 Ruthen Holzgewächs Flur 2. Nr. 130. und 131. und noch mit 22 Morgen Ackerland daselbst in 7 Stücken gelegen, kraft Urtheil des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf vom 4. November vorigen Jahrs, vor dem unterzeichneten hierzu committirten Notar öffentlich definitiv verkauft werden.
Crefeld, den 12. Februar 1835. W. J. Gerpott.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 18:55

Öffentlicher Anzeiger 1835

Die Besitzung des Winand Lemm zu Voerde, bestehend aus einem Wohnhause
nebst Hofraum Flur ll. Nr. 139., einem Acker Flur II. Nr. 136., einem Garten Flur ll.
Rr. 137., einem Acker Flur II. Nr. 147, einem Antheil in der Voerdeschen Heide Flur
III. Nr. 63., einem Heideantheil im Bruch Flur VI. Nr. 78., und einem Theile von
dem Acker Flur II. Nr. 145. zur ungefähren Größe von 2 Morgen 4 Ruthen, im
Ganzen taxirt zu 425 Rthlr. Preuß. Cour. soll im Wege der nothwendigen Subhastion
am 21. Mai diesen Jahres, Nachmittags 3 Uhr,
vor dem Director von Hausen an der hiesigen Gerichtsstelle zum öffentlichen Verkauf
ausgesetzt werden.

Taxe und Kaufbedingungen liegen in der Registratur des Gerichts zur Einsicht offen. Die etwaigen unbekannten Real-Prätendenten haben bis zu diesem Termin ihre Ansprüche anzumelden, widrigenfalls sie mit denselben präcludirt werden, und ihnen ein ewiges Stillschweigen auferlegt wird. ,
Wesel, den 9. Februar 1835.
Königl. Land, und Stadtgericht.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 28. Aug 2011, 21:00

Öffentlicher Anzeiger 1835

In den beiden Terminen: Montag den 6. und Mittwoch den 22. April jedesmal Nachmittags um 3 Uhr, bei dem Gastgeber Herrn van Aerssen zu Uedem, läßt das Presbyterium der evangelischen Gemeinde daselbst:
1) ein Haus nebst zwei dahinter gelegenen Scheunen, Hofplatz und Garten, gelegen in der Stadt Uedem nahe bei der evangelischen Kirche;
und
2) einen zu Uedem zwischen dem Loh- und Mostertthore an der Stadtmauer gelegenen 71 Ruthen 10 Fuß großen Garten durch den unterzeichneten Notar zum öffentlichen Verkaufe anbieten.
Goch, den 18. März
Welter, Notar.

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Isselb.p-Anholt: Verkauf Wohnhaus, Gut Pennekamp, Bramkampkotten

Beitragvon anika tm » 30. Aug 2011, 19:30

Öffentlicher Anzeiger 1835

Von den zum Nachlaß des Geheime-Raths Herrn von Noell zu Anholt gehörigen Immobilien sollen
das daselbst am Hofthor gelegene Wohnhaus und zwar in 3 sämmtlich zu vollständigen Wohnungen
eingerichteten und abgesonderten Abtheilungen, ferner das unweit der Stadt am Wege nach Isselburg
gelegene Rittergut Pennekamp, und zwar ebenfalls in 3 Parzellen, als:
1) die Herrschaftlichen Wohngebäude nebst Scheune, Stallungen, Garten, Fischereien, Bosquet, Aecker
und Weiden, zur Größe von 6 Morgen 147 Ruthen;
2) der Acker-Hof Pennekamp, enthaltend neben der vollständigen Wirtschaftsgebäuden an Acker-Weide
und Buschgrund, 100 Morgen 21 Ruthen 58 Fuß Flächenraum;
3) der Bramkampkotten, bestehend aus einer geräumigen Pächterwohnung und 54 Morgen 172 Ruthen 77 Fuß theils Acker, Weide und Buschgrund.
Und im Ganzen unter sehr vortheilhaften Conditionen, namentlich, der Berechtigung, einen großen Theil der Kaufgelder stehen zu lassen, in termino den 24. Mai und 11. Juni Vormittags 10 Uhr zu Pennekamp erbtheilungöhalber öffentlich den Meistbietenden verkauft werden.
Auswärtigen dient noch zur Nachricht, daß sowohl daß Wohnhaus zu Anholt, welches die schönste Aussicht
auf das fürstliche Schloß und dessen Anlagen darbietet, als das
Rittergut die angenehmste Lage der Gegend haben. Letzteres wird von einem Bach durchschlängelt, hat Karpfen- und Goldfischteich, Fischerei und Krebsfang, schöne Gärten und Anlagen, und bietet nicht nur die Annehmlichkeiten eines freundlichen Landsitzes, sondern auch die Gelegenheit zum vortheilhaften Betrieb der Oeconomie und einer Fabrik dar.
Die geräumigen Gebäude, ebenso als das Wohnhaus zu Anholt, befinden sich im besten
Zustande, und enthalten alles, was Anmuth und Bequemlichkeit erheischen. Local, Anweisung giebt der Kammersekretair Herr Jansen zu Pennekamp, und können die Verkaufs-Bedingungen, Taxen und Anschläge bei ihm und mir eingesehen werden.

Emmerich, den 27. April 1835. Lancellt.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 30. Aug 2011, 19:37

Öffentlicher Anzeiger 1835

Das den Erben Jacob Peters zugehörige zu Elten in der Schmidtstraße unter Nr. ,59. gelegene Wohnhaus nebst Gärtchen, gerichtlich abgeschätzt zu 93 Thaler, soll im Wege der Crecution in termino den 22. Juli Vormittags
11 Uhr, öffentlich dem Meistbietenden verkauft werden, und können Kauflustige die Taxe und Bedingungen vorab in der Gerichts-Registratur einsehen. Zugleich werden alle unbekannte Real-Prätendenten hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Anspüche an dem vorbemerkten Hause nebst Gärtchen längstens in dem angesetzten Bietungstermine bei Verlust ihrer Rechte anzumelden und deren Richtigkeit nachzuweisen.
Emmerich, den 24. März 1835.
Königl. Land, und Stadtgericht.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 30. Aug 2011, 21:13

Öffentlicher Anzeiger 1835

Auf den Antrag des zu Rheinberg wohnhaften Rentners Johann Heinrich van Elsbergen und dessen
großjährige Töchter
a) Henrica Theodora,
b Theodora Elisabeth,
und
c) Johanna Elisabeth van Elsbergen ohne besonderen Stand daselbst wohnhaft, als extrahirende Gläubiger
in der Subhastations-Sache gegen die zu Lindforth Bürgermeisterei Vier-Quartieren wohnhafte Ackerwirthin
Maria Anna Kauertz Wittwe von Hermann Reiner Krülls, sowohl in ihrem eigenen Namen wie auch als Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder Hermann und Johann Michael Krülls als Schuldner, sollen die hiernach bezeichneten den vorgenannten Schuldnern zugehörigen zu Lindforth Bürgermeisterei Vier-Quartieren, Kreises Geldern gelegenen in der Grundsteuer für dieses Jahr mit 44 Thlr. 9 Pf. veranschlagten und von den Schuldnern selbst benutzten Grundstücke, worauf die Gläubiger ein Erstgebot von 3000 Thlr. gethan haben,
Donnerstag den 3, September dieses Jahres, Vormittags um 10 Uhr, in der öffentlichen Sitzung des Königlichen Friedensgerichtes im gewöhnlichen Gerichtslokale Hieselbst in Rheinberg auf der Rheinstraße Nr. 145. verstei- gert und den Meistbietenden zugeschlagen werden, nämlich:
1) der zu Lindforth gelegene Meimers-Hof, bestehend aus einem Wohngebäude, Stallungen, Garten und Baumgarten nebst daran schießendem Häuschen. Das Wohnhaus und die daran schießenden Stallungen sind in Steinen erbaut und mit Ziegeln gedeckt. Das Haus hat im Erdgeschoße eine Thür und zwei Fenster, und im ersten Stock ein Fenster. Das kleine Häuschen ist aus Fachwerk erbaut und mit Ziegeln gedeckt, hat nur ein Erdgeschoß mit zwei Thüren und drei Fenstern, zusammen nach der Katastralmutterrolle, Sect F Nr. 86. 87 und 88. zwei Morgen 170 Ruthen 30 Fuß enthaltend;
2) das daselbst gelegene sogenannte Küppers Haus mit Stallungen, Remisen und Garten. Das Haus ist in Steinen erbaut und mit Ziegeln gedeckt, hat im Erdgeschoß in der Fronte drei Fenstern, an beiden Seiten zwei Fenstern und im ersten Stock drei Fenster, zusammen nach Sect. F. Nr. 96 und 97. der Mutterrolle 94 Ruthen 29 Fuß enthaltend;
3) ein Stück Ackerland gelegen daselbst, neben Binnmann und Dickmann, nach Sect. F, Nr 43 der Mutterrolle, 24 Morgen 60 Ruthen 40 Fuss enthaltend;
4) ein dito neben Binnmann und Krülls gelegne, Sect. F. Nr. 44., 103 Ruthen 40 Fuß enthaltend;
5) ein Stück Ackerland daselbst gelegen neben Gormanns und Kuhnen, Sect. F. Nr. 45. 52 Morgen 62 Ruthen 80 Fuß enthaltend;
6) ein Stück Schlagholz daselbst gelegen, neben Binnmann und Krülls, Sect. F. Nr. 47 84 und 85 8 Morgen 158 Ruthen 20 Fuß enthaltend;
7) eine Wiese daselbst gelegen, neben Kelbers und Kamps, Sect F. Nr. 127 und 189.) 4 Morgen 146 Ruthen 2O Fuß enthaltend;
8) eine Pflanzung daselbst, gelegen neben Binnmann und Krülls, Sect. F. Anh. V. Nr. 261.) 92 Ruthen 50 Fuß enthaltend;
9) eine Pflanzung daselbst, gelegen neben Dickmann und Gormanns, (Anh. V. Nr, 47a.) 70 Ruthen 96 Fuß enthaltend;
10) ein Stück Schlagholz daselbst, gelegen neben Kelders und Gorres, (And V. Nr. 312.) 2 Morgen 90 Ruthen 50 Fuß enthaltend;
11) ein Stück Schlagholz daselbst, gelegen an der Landwehr neben der neuen Brücke und Kempkes, 1 1/2 Morgen enthaltend;
12) ein dito daselbst an der Lindforther Schule neben Bruns und Mumm, einen halben Morgen enthaltend. Der vollständige Auszug der Steuerrolle nebst den Kaufbedingungen liegt auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht offen.
Rheinberg, den 7. Mai 1835.
Der Königliche Friedensrichter: Goffart.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 31. Aug 2011, 09:27

Öffentlicher Anzeiger 1835

Nothwendiger Verkauf.
Die in das Hypothekenbuch von Spellen Band 1. fol. 33. eingetragene, dem Wirth Gerhard Grieving und dessen Kinder modo der Concurs-Masse gehörige Plönnis Kathe, taxirt zu 930 Thlr. 14 Sgr. 6 Pf. Preuß. Courant soll im Wege der nothwendigen Subhastation in termins den 17. September Nachmittags 3 Uhr, an der Behausung des
G. Grieving zuerst theilweise, dann im Ganzen verkauft werden.
Taxe, Hypotheken-Schein, Dismembrationsplan und Kauf-Bedingungen liegen in unserer Registratur zur Einsicht offen. Zugleich werden alle diejenigen, welche gegen die Concursmasse bis jetzt nicht angemeldete Forderungen geltend machen wollen, aufgefordert, diese in dem obigen Termine anzumelden, widrigenfalls dieselben mit allen Ansprüchen gegen die Concursmasse präcludirt werden.
Wesel, den 21. Mai 1835.
Königl. Preuß. Land, und Stadtgericht.

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Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 31. Aug 2011, 13:13

Öffentlicher Anzeiger 1835

In der gerichtlichen Theilungssache der Erben der zu Rheinberg verstorbenen Eheleute
Emanuel Kaufmann und Brünette Hirsch, namentlich: der Eheleute Elias Schay,
Handelsmann und Magdalena Kaufmann zu Alpen wohnhaft. Theilungskläger, ver-
treten durch den Advokat-Anwald Herrn König — wider den zu Cöln wohnhaften
Loterie-Colecteur Jacob Isaac Schlicher, sowohl in eigenem Namen, wie auch als Vormund
seiner in der Ehe mit der verstorbenen Helena Kaufmann erzeugten drei minderjährigen
Kinder, mit Namen: Brünette Moses und Gerson Schlicher, alle drei ohne Gewerbe
bei ihrem Vater wohnhaft, — Theilungvverklagte, vertreten durch den Advokat-Anwald
Herrn Weinhagen; sollen auf den Grund deö von dem Königlichen Landgerichte zu Cleve
am 6. Juni diesen Jahres erlassenen Urtheils, nachbezeichnete den vorgenannten Erben gemein-
schaftlich zugehörige Grundstücke durch den unterschriebenen, hierzu committirten Notar
zum Verkauf öffentlich ausgesetzt werden, nämlich:

1) ein Haus nebst Stallung und Garten, gelegen zu Rheinberg auf dem Markte zwischen Prost und Samuel Gerson, abgeschätzt zu 500 Thlr.
2) ein Garten von 29 Ruthen 20 Fuß, gelegen daselbst am Wall neben Wittwe Bösken, abgeschätzt zu 25 Thlr.
3) ein Stück Ackerland von 2 Morgen 145 Ruthen 90 Fuß, gelegen in der Gemeinde Winterswick im Brükerfeld zwischen TiUmann Roßmöhlen und Wittwe Keusen, abgeschätzt zu 180 Thlr.
Der definitive Verkauf wird auf Montag den 24. August diesen Jahres. um 9 Uhr Vormittags an der Wohnung des Gastwirths Herrn Neukerk hierselbst anberaumt.
Rheinberg, den 22. Juli 1835. Lenders, Notar.

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Bislich: die halbe Buchmanns- oder Bunten-Kathe zu Bislich

Beitragvon anika tm » 31. Aug 2011, 13:22

Öffentlicher Anzeiger 1835

Die Band I. Fol. 233. eingetragene halbe Buchmanns- oder Bunten-Kathe des Johann Steinbach zu Bislich, taxirt zu 192 Thlr. 15 Sgr Preuß. Courant, soll in termino, den 22. Oktober Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle subhastirt werden. Die Taxe, der neueste Hypothekenschein und Vorwarden können in unserer Registratur eingesehen werden.
Wesel, den 20. Juni 1835.
Königl. Preuß. Land- und Stadtgericht.

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