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Beitragvon anika tm » 19. Feb 2011, 15:03

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Auf Antrag des Kaufmanns Isaac Kaufmann zu Goch, welcher bei dem
Hülfsgerichtsschreibers Lüchters hierselbst Domizil erwählt hat, sollen
die nachbezeichneten, in der Gemeinde Altlouisendorf im hiesigen Kreise
gelegenen, den Ehe und Ackerleuten Nicolaus Hartmann und Maria Margaretha
Barth daselbst gehörigen und durch dieselben benutzten Realitäten am
Freitag den 13. März künftigen Jahres Morgens um 10 Uhr, an ordentlicher
Gerichtsstelle im Schlosse hierselbst subhastirt werden, nämlich:
1.)die in der Kataster Mutterrolle unter Nr. Flur 1, 405, 453, 456
an Zacharias Eberhard, Christian Graaf und der Mühlenstraße gelegene
Kolonie, bestehend aus Ackerland Obst und Gemüsegarten, Hofplatz und
einem mit Nr. 28 versehenen Wohnhause, welches aus Steinen erbaut und
mit Ziegeln gedeckt ist, und in der Front eine Thüre, 3 Fenster und 3
Söllerfenster hat.
2.) ein Stück Ackerland und eine Hütung, grenzend an Heinrich Jacob Merten,
Zacharias Eberhard der Wittwe Speh und der Mühlenstraße.
Die gemachten Angebote betragen 550 und 250 Thlr.
Der vollständige Auszug der Steuerrolle, welchem zufolge an Grundsteuer 5 Thlr.
zu zahlen, ist nebst den Kaufbedinungen auf der Gerichtsschreiberei einzusehen.
Cleve, den 31 Oktober 1845

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Beitragvon anika tm » 19. Feb 2011, 15:26

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Auf den Antrag der zu Wesel wohnenden Eheleute Wilhelm Obels Kleidermacher
undJohanna geborene Moehlen, und auf Betreiben ihres Bevollmächtigten, des
Rechts-Consulenten Andreas Müller in Uerdingen, bei dem auch für Gegenwärtiges
Domizil gewählt ist, sollen am Donnerstag den 19 März 1846, Nachmittags um 3 Uhr
die hiernach bezeichneten, durch Protokoll vom 19 November diesen Jahres gegen
Hypothekar-Schuldner, namentlich:
1.) Hermann Moehlen und Christian Moehlen, beide Ackerer und Fuhrleute zu
Uerdingen wohnhaft, in gerichtlichen Beschlag gelegten Imobilien in öffentlicher
Sitzung des Königlichen Friedensgericht, im gewöhnlichen Gerichtslokale auf dem
Rathhause daselbst, für die dabei angesetzten Erstgebote zum Verkaufe ausgestellt
werden.
Uerdingen, den 29. November 1845

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Beitragvon anika tm » 19. Feb 2011, 16:02

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Auf den Antrag des Uhrmachers Wilhelm Bruckwilder hierselbst, soll gegen
1.) die Wittwe Hermann Dercksen Elisabeth geborene Brands, Kleinhändlerin
hierselbs, als ursprüngliche Schuldnerin
2.) den Kaufmann Carl Wegelin dahier als Agent der Wittwe Dercksen
3.) der Tagelöhner Johann Thönnessen zu Schottheide
4.) der Tagelöhner Theodor Noy oder Neu zu Bedburg
5.) die Ackerfrau Wittwe Gerhard van de Loo Catharina geborene Loock zu Bedburg als jetzige Besitzer,
am Freitag den 17 April künftigen Jahres an ordentlicher Gerichtsstelle im hiesigen Schlosse die
Subhastation des im Kreise und in der Stadt Cleve, in der Klosterstraße zwischen Bruckwilder und einer
Stadtgasse Nr 262 gelegene Haus nebst Hofraum erfolgen,welches aus Stein gebaut ist, und von der
Wittwe Dercksen, Johanna van de Loo und dem Schneider Brands bewohnt wird.
Es wurde ein erstgebot von 400 Thalern gemacht.
Der vollständige Auszug der Steuerrolle ist nebst den Kaufbedinungen auf der Gerichtsschreiberei
einzusehen
Cleve, den 20. Dezember 1845

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 23. Feb 2011, 10:58

Öffentlicher Anzeiger 1846

Auf den Grund zweier vom Königlichen Landgericht zu Cleve
am 23. August 1845 und 8. November nähmlichen Jahres erlassenen
Urtheile in der gerichtlichen Theilungssache
a ) des Schreiners Wilhelm Lensing
b ) des Schreiners Heinrich Lensing
c ) des Conditors Gerhard Lensing
d ) des Buchbinders Reinhard Lensing
alle zu Düsseldorf wohnend, Kläger,
vertreten durch den Herrn Arvokaten Weinhagen, gegen
a ) den Oekonomen Heinrich Otten, zu Birten wohnend
in seiner Eigenschaft als Curator des nachbenannten
emancipirten Bernhard Lensing
b )den Schullehrer Gerhard Kamps, zu Hamp bei Capellen wohnend
als gesetzlicher Vertreter respectise Vormund, mit seiner
verlebten Ehefrau luise Lensing gezeugten, noch miderjährigen,
bei ihm geschäftlos wohnenden Tochter Henriette Kamps, worüber
der zu Hasselt bei Cleve wohnende Oekonom und Beigeordnete
Reinhard Lensing Nebenvormund ist und
c ) der gedachte Reihard Lensing, Bäcker zu Düsseldorf wohnend,
zwar minderjährig, jedoch emancipirt, Verklagte, vertreten durch
den Herrn Anwalt Koenig, wird der unterzeichnete, dazu committirte Notar
am Mittwoch den 18. März in der Wohnung des Schenkwirts Herrn
Johann Gorris zu Xanten, das zu dem Nachlass der Eltern resp. Großeltern der
Parteien der verstorbenen Eheleute Wilhelm Lensing und Maria Franzisca Klück
gehörende, in der Gemeinde und Bürgermeisterei
Xanten, und zwar in der Stadt Xanten auf der Clevschen Straße zwischen Schneider
und Sackers unter den Gebäudenummern 143 nd 144gelegene Wohnhaus nebst
angrenzenden Garten und Scheune eingetragen in der Grundgüter-Mutterrolle
der Bürgermeisterei Xanten unter der Nummer Flur D, Grundstücknummer 359,
taxirt zu 1500 Thlr, in zwei Parzellen und auch im Ganzen, zum öffentlichen
Verkauf ausgestellt und den definitiven Zuschlag ertheilt. Die Taxe Vereinbarungen
und sonstige auf den Verkauf Bezug habende Papiere können in der Amtsstube des
Unterzeichneten eingesehen werde.
Xanten, den 2. Januar 1846
Leunenschloß

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 10:42

Öffentlicher Anzeiger 1846

Oeffentlicher Immobilar-Verkauf.
Zufolge zweier Urtheile des Königl. Landgerichts zu Cleve vom 23. August und 5. November 1845, in Sachen
des Ackerers Laurenz Heyer zu Straelen wohnhaft, Kläger, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Weinhagen, gegen Peter Johann Weyers Ackerer zu Straelen wohnhaft, als Nebenvormund der in der Ehe des Klägers mit der verstorbenen Elisabeth Siemes erzeugten noch minderjährigen Kinder, Catharina, Gottfried und Peter Heyer, Verklagte, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Collmann, wird der unterzeichnete, hierzu beauftragte Notar, Sonnabend den 14. März 1846
zu Straelen in der Wohnung des Herrn Schwartmann öffentlich meistbietend verkaufene daselbst im Niersbruch gelegene Winterbergs Kathe, habend folgende Bestandteil, und verzeichnet im Kataster wie folgt:
1) Wiese am Hetzerderdick, katastrirt sub. Section Nr. 120, groß 2 Morg. 16 Ruth. 20 Fuß
2) Wohnhaus, Scheune, Garten und Baumgarten daselbst, katastrirt Section Nr. 129, 130 und 131, groß 145 Ruth. 90 Fuß
3) Ackeland daselbst, katastrirt Section Nr. 132, groß 14 Morg. 12 Ruth. 90 Fuß
4) Pflanzung daselbst, katastrirt Section 6. Nr. 119 lV 652 und 653, groß 2 Morg. 95 Ruth.
5) ein Stück theils Wiese, theils Schlagholz daselbst im Vlaßratherbruch, katastrirt Section 5. Nr. 115 >V Nr. 568, groß 2 Morg. 91 Ruth. 30 Fuß
6) ein Stück theils Wiese, theils Schlagholz daselbst, katastrirt Section r. Nr. 150 lV. 567 und 569, groß 85 Ruth.30Fuß
7) Heide und Pflanzung daselbst, katastirt Flur Nr. 150 IV: 617, groß 3 Morg. 170 Ruth. 10 Fuß. Im Ganzen abgeschätzt zu 1314 Thlr. 22 Sgl. 8 Pf. Preuß. Courant.
Die Bedingungen und übrigen Aktenstücke sind bei mir einzusehen.
Straelen, den 24. Dezember 1845.
Kochs.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 12:36

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Am Mittwoch den 4. Februar 1846, Morgens 9 Uhr, in der Wohnung des Wirthes Christian Bayer zu Neurath, folgende auf dem Gebiete der Bürgermeisterei Frimmersdorf gelegenen Immobilien, im Wege der Lizitation versteigert werden, nämlich:
1) ein zu Neurath gelegenes, 125 Ruthen 50 Fuß preußischen Maaßes haltendes rnit einer langen Seite an Peter Wilhelm Cluth, mit der andern an Jacob Ulrich und dem, mit einem Vorhaupte an Kranz Finck, und mit dem andern an die Langsgasse anschließendes Haus und Erb nebst Garten und Baumgalten, Backhaus und Brunnen, soldem mit aufstehenden Gebäulichkeiten und Bäumen, jedoch mit Ausschluß von 6 Ulmen welche besonders abgeschätzt worden, eingetragen im Kataster unter den Nr. 185, 186 und 187, groß nach der Vermessung des Kleisgeometers Thiwissen zu Gatzweiler 121 Ruthen preußischen oder 81 Ruthen kölnischen Maßes, taxirt zu 275 Thlr.
2) die auf dem vorbeschriebenen Erbe stehenden sechs Ulmenbäume, nämlich, die Ulme am Backhaus, bezeichnet Nr. 1, taxirt zu 5 Thlr., die Ulme daneben Nr. 2, taxirt zu 3 Thlr. 15 Sgl., die Ulme Nr. 3, taxirt zu 3 Thlr,; die Ulme Nr. 4, taxirt zu 4 Thlr.; die Ulme Nr. 5, taxirt zu 4 Thlr.; die Ulme Nr. 6, tarirt zu 3 Thlr.
3) ein am Schimmelsbusch gelegenes Stück Acterland, groß 119 Ruthen 80 Fuß, begrenzt zur Seite von Paul Esser, vorhaupts von Johann Adam Alderath, eingetragen im Kataster in Section F Nr. 347, Artikel 1474, groß nach der Vermessung des Kreisgeometers Thiwissen 124; Ruthe preußischen, oder 83! Ruthe kölnischen Maßes, taxirt zu 40 Thlr.
4) eine zu Neurath, langseitig neben Jakob Ulrich, und Michael Walbeck und Erben Pütz, vorhäuptig neben Johann Pütz und der Dorfstraße gelegene Wiese, groß nach der Vermessung des Kreisgeometers Thiwissen
3) Ruthen preußischen oder 93H Ruthen kölnischen Maaßes, bildend einenTheil der im Kataster Flur F. unter Nr.616, zur Größe von 1 Morgen 90 Fuß aufgeführten Parzelle, taxirt zu 155 Thlr.
5) 2 Morgen Ackerland zu Neurath im Meiswinkel neben Adolf Wolff und Gottfried Elasten gelegen, groß nach der Vermessung des Krcisgeometers Thiwissen 2 Morgen 80 Ruthen preußischen oder 1 Morgen 145 Ruthen kölnischen Maßes, im Kataster Flur F. Nr. 134 und Anhang Nr. 1 und 2, tarirt zu 300 Thlr.
6) Anderthalben Morgen Ackerland daselbst zwischen dem Freiherrn von Mirbach und Werner Bochem gelegen, groß nach der Vermessung des Geometers Thiwissen 2 Morgen 12 Ruthen preußischen oder 1 Morgen 100 Ruthen kölnischen Maaßes, im Kataster Flur F. Nr. 43, taxirt zu 170 Thlr
7) ein und ein Viertel Morgen Ackerland daselbst, zwischen dem Freiherrn von Milbach und Agatha Mittel gelegen, groß nach der Vermessung des Herrn Thiwissen 1 Morgen 106 Ruthen preußischen oder 1 Morgen 42 Ruthen kölnischen Maßes, im Kataster Flur F. Nr. 55, taxirt zu 140 Thlr.
8) ein und einen halben Morgen Ackerland auf dem Lieverchen, zwischen Johann Stupp und von Mirbach gelegen, groß nach der Vermessung von Thiwissen 1 Morgen 159 Ruthen preußischen, oder 1 Morgen 77 Ruthen kölnischen Maßes, im Kataster Flur F. Nr. 74 und Anhang . Nr. 18 und 19, tarirt zu 160 Thlr.
9) ein Morgen Ackerland im Goldacker zwischen von Mirbach und Peter Joseph Schlemmer gelegen, groß nach der Vermessung des Kreisgeometers Thiwissen 1 Morgen 36 Ruthen preußischen oder 145 Ruthen kölnischen Maßes, im Kataster Flur 5. Nr. 111 taxirt zu 150 Thlr. Die Vorwarden und Bedingungen des Verkaufs nebst den darauf bezüglichen Verhandlungen, können auf der Amtsstube des unterzeichneten mit dem Verkaufe committirten Notars eingesehen werden.
Wevelinghoven, den 27. November 1845.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 12:48

Oeffentlicher Anzeiger 1846

In Folge zweier Urtheile des Königl. Landgerichts zu Cleve vom 2. Dezember 1943 und 27. Juli 1844 in der gerichtlichen Theilungssache des Jakob Wilhelm Schürmans Ackerer zu Wankum wohnend, Kläger, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Weinhagen, gegen
1) den zu Nieukerk wohnenden Ackerer Peter Johann Keysers, in seiner Eigenschaft als Hauptvormund der vier minderjährigen Kinder der verstorbenen Eheleute Peter Wilhelm Creemers und Helena Keysers,
als: Maria Anna Cotharina, Peter Heinrich, Peter Johann Everhard und Jacob Wilhelm Creemers
und
3) dem zu Wankum wohnenden Ackerer Johann Heussen, als Nebenvormund der genannten Minorennen Creemers, Verklagte, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Koenig , wird der unterzeichnete, hierzu beauftragte Königl. Notar, Montag den 16. Februar 1846, Nachmittags 1 Uhr, zu Wankum in der Wohnung des Beigeordneten Bürgermeisters Herrn P. Koenigs öffentlich meistbietend verkaufen:
ein Wohnhaus, Hofraum, mit sonstigen Gebäulichkeiten, gelegen im Dorfe Wankum neben Peter Straeten und Heinrich Scherkens Erben; verzeichnet im Kataster unter Flur M. Nr. 80 mit einer Größe von 50 Ruthen 80 Fuß, abgeschätzt zu 510 Thalern.
Die Bedingungen können bei dem Unterzeichneten eingesehen werden.
Straelen, den 4. Dezember 1845.
Kochs, Notar.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 13:13

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Immobilien, In Gemäßheit zweier Urtheile des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf vom
8. Juli und 5. September dieses Jahres in der Theilungssache von
1) Gertrud Küsters, ohne Geschäft zu Vierssen wohnhaft
2) Magdalena Küsters, Wittwe Caspar Carius, ohne Geschäft daselbst, Kläger, vertreten durch Advokat-Anwalt Widenmann,
gegen
1) den zu Vierssen wohnenden Fabrikarbeiter Johann Anton Bonners, als Vormund der mit seiner Ehefrau Maria Margaretha Carius erzeugten noch minderjährigen Kinder Maria Magdalena Christine und Martin Bonners
2) die zu Süchteln wohnenden Eheleute Hermann Weber, Sammetarbeiter und Eva geborne Carius, in eigenem Namen und Ersterer zugleich als Nebenvormund der vorbemeldeten Minorennen Bonners
3) den Taglöhne,Conrad Carius zu Vierssen wohnhaft
4) den daselbst wohnenden Sammetarbeiter Peter Mathias Carius, sämmtlich Verklagte, vertreten durch Anwalt Betten, wird der unterzeichnete zu Vierssen wohnende hierzu committirte Konigl. Notar Wilhelm Meyer, am Dienstag den 3. Februar 1846, Nachmittags 3 Uhr, in der Wohnung des Wirths Heinrich Loosen dahier im Hoser, öffentlich an den Meistbietenden verkaufen, folgende in der Gemeinde Vierssen gelegene Grundstücke, nemlich:
1) ein zu Hoser in der Brasselstraße gelegenes Wohnhaus nebst Nebengebäulichkeiten und Hofraum, groß 20 Ruthen 40 Fuß, katastrirt unter Litera p. Nr. 94, grenzend an Mathias Hoeger und Wittwe Carius Ackerland, taxirt zu 400 Thlr.
2) ein daselbst gelegener und daran schießender Baumhof, groß 1 Morgen 32 Ruthen 90 Fuß, bezeichnet im Kataster Littera p. Nr. 93,
begrenzt wie vor, taxirt zu 150 Thlr,
3) ein daran anstoßender Garten, groß 38 Ruthen 10 Fuß, bezeichnet im Kataster Litt. p. Nr. 93, begrenzt wie vor, taxirt zu 50 Thlr.
4) ein Stück Ackerland am Pittenbusch, groß 2 Morgen 47 Ruthen 10 Fuß, Littera p. Nr. 92, Anhang . Nr. 87, begrenzt von Mathias Hoeges und Peter Molls, taxirt zu ,259 Thlr.
5) ein Stück Schlagholz daselbst gelegen, groß 5 Morgen 129 Ruften I0 Fuß, Littera Nr. 72 Anhang Vlll. Nr. 90 neben Mathias Hoeges und Peter Molls, taxirt zu 120Thlr.
6) eine Parzelle Pflanz-Gemeinde, groß circa 30 Ruthen neben
Anton Neetix und Mathias Hoeges. taxirt zu 15 Thlr.
Die Verkaufsbedingungen und sonstigen Vorakten sind aus der Schreibstube des
Unterzeichneten einzusehen.
Vierssen. den 18. November 1845
Meyer, Notar.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 13:30

Oeffentlicher Anzeiger 1846

In Folge zweier von der zweiten Zivilkammer des Königl. Landgerichts zu Cleve
am 16. August resp. am 8. November laufenden Jahres erlassenen contradictorischen Erkenntnisse in Sachen
1) der Eheleute Kunstdrechsler Herrn Johann Gerhard Nagel und Maria Catharina Selhorst zu Cleve wohnhaft
2) der Handlungsreisenden Herrn Alexander Selhorst zu Geldern
3) des ohne Stand zu Geldern wohnenden Hrn. Hermann Selhorst
4) der Demoiselle Sophie Selhorst, Inhaberin einer Handlung
und 5)
des Commis Herrn Ludwig Seihorst, die beiden letztern auch zu Geldern wohnend;
Kläger, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Koenig zu Cleve, '
gegen
1) den zu Geldern wohnenden Gerichtschreiber-Candidaten Herrn Reinhard Selhorst, sowohl für sich wie auch als Curator des emanzipirten Jacob Lambert Selhorst
2) den daselbst wohnenden Handlungscommis den ewähnten emanzipirten minderjährgen Jacob Lambert Selhorst und
3) den zu Geldern wohnenden Kreisboten Peter Münster in seiner Eigenlast als Hauptvormund der minderjährigen aus der Ehe der verstorbenen Eheleute Jacob Münster und Allegonda Selhorst erzielten, ohne Stand zu Geldern wohnenden Kinder Catharina und Wilhelm Münster, wovon der obgedachte Herr Reinhard Selhorst Nebenvormund ist.
Verklagte, vertreten durch den Advokat-Anwalt Herrn Weinhagen, sollen folgende den ewähnten Parteien gemeinschaftlich gehörigen Grundstücke als:
1) ein zu Geldern, in der Kirchstraße zwischen Portmann und Wittwe Hamel gelegenes Wohnhaus mit Scheune und Garten
2) ein vor dem Gelderthor gelegener Gemüsegarten
3) eine Wiese in der Vorstadt Geldern gelegen, groß circa vier Morgen
4) eine zu Winternam neben Hoyer gelegene Wiese, groß circa 5 1/2 Morgen und
5) ein in der Hoogheide, Bürgermeisterei Sevelen am Wege von Ceckes nach Issum gelegener Tannenbusch, groß circa 3 Morgen, durch den unterzeichneten in Folge der belegten Urtheile hierzu committirten Notar an der Behausung des Acker, und Schenkwirths Herrn Jacob Defelaers zu Geldern, am Montag den 16. Februar 1846, um 2 Uhr Nachmittags, öffentlich und definitiv verkauft werden.
Die Verkaufsbedingungen und sonstige auf den Verkauf bezüglichen Papiere liegen bei dem unterzeichneten Notar einem Jeden zur Einsicht offen.
Geldern, den 6. Dezember 1845.
J. Herckenrath.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 13:44

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Düsseldorf, Dienstag, den 20. Januar 1846.

Auf den Antrag des Ziegelbäckers Werner Arntz zu Grietbausen, sollen die dem Fuhrmanne Hermann Schürmann hierselbst gehörigen, im hiesigen Kreise und Gemeinde gelegenen, nachbezeichneten Realitäten, welche ausweise des, nebst den Kaufbedinungen in der Gerichtsschreiberei einzusehenden vollständigen Auszuges der Steuerrolle zu 4 Thlr.17 Sgr. 7 Pf. in der Grundsteuer veranschlagt sind, für die dabei vermerkten Erstgebote, am Freitage den 27. Februar künftigen Jahres, Morgens 11 Uhr, an ordentlicher Gerichts stelle im Schlosse hierselbst zum Verkaufe ausgesetzt, und, dem Mistbietenden adjudicirt werden, nämlich:
1) das mit Nr. 901 bezeichnete von Steinen erbaute, mit Ziegeln gedeckte Wohn-Haus, welches in der Fronte eine Thüre und 4 Fenster hat, und 32 Fuß tief und 28 Fuß breit ist; Erstgebot 200 Thlr.
2) eine aus Steinen erbaute Scheune, welche in der Front ein Thor, und die Thüre sowie 3 kleine Fenster einer darin angebrachten Wohnung hat, und 46 Fuß tief und 49 Fuß breit ist. Erstgebot 150 Thlr.
3) ein hinter und zur Seite dieser beiden Gebäuden gelegener Garten, groß 143 Ruthen 20 Fuß. Erstgebot 150 Thlr., welche Realitäten der Schürmann und der Johann Stender miethweise benutzen
4) ein, mit dem sub 1 bezeichneten Hause in Verbindung stehendes Gebäude, welches 18 Fuß tief und 32 Fuß breit mit der Hausnummer 902 versehen, zu vier Wohnungen eingerichtet ist, von August Egerding, Friedrich Lindemann, Theodore Cosein, und Theodor« Wichers miethweise bewohnt wird, aus Steinen erbaut, mit Ziegeln gedeckt ist, und in der Front 4 Thüren und 4 Fenster hat; Erstgebot 50 Thlr. Sämmtlich vorbeschriebene Realitäten liegen mit der Front nach der Straße von der Linde nach der Gruft, an der sogenannten Kock'schen Steege, Johann Everkes und einer zum Kirchhofe führenden Steege
5) ein Nebengebäude ebenfalls zu 4 Wohnungen eingerichtet, welches in der Front 4 Thüren und 5 Fenster hat mit der Nr. 902 versehen ist, von Heinrich Egermann, Wittwe Röß, Heinrich Gramm und Wittwe Siepen miethweise bewohnt wird, von Johann Everkes, dem sub 3 vermerkten Garten und einer Steege zum Kirchhofe begrenzt wird, und eine Tiefe von 14 Fuß und Breite von 40 Fuß Hat. Erstgebot 50 Thlr.
Sämmtliche Realitäten enthalten nach Art. Nr. 628 Flur 3, Nr. 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 der Katastral-Mutterrolle einen Flächeninhalt von 163 Ruthen 40 Fuß. Cleve, den 31. Oktober 1845
Königl. Friedensgericht: von Goedinck

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 14:08

Oeffentlicher Anzeiger 1846


In Folge eines von der zweiten Civilkammer des Königl. Landgerichts zu Cleve vom 8. November 1845 in Sachen: 1) des Wilhelm Bendmann
2) des Heinrich Bendmann beide Ackersleute zu Neukirchen wohnend, vertreten durch den Advokat-Anawalt Weinhagen zu Cleve gegen
1)die Ackersfrau Catharina Hamacher, Wittwe Tillmann Bendmann zu Neukirchen
2) den Faßbinder Jakob Scholl zu Werthausen in seiner Eigenschaft als Nebenvormund der Minorennen Gerhard und Diedetich Bendmann, Verklagte, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Koenig zu Cleve erlassenen Urtheils, sollen die den Partheien gemeinschaftlich zugehörigen, in den Bürgermeistereien Neukiichen und Meurs gelegenen Grundstücke, nämlich:
1) der zu Neukiichen zwischen Gottfried Londong und Schwertz gelegene sogenannte Tendicks Hof, bestehend aus Wohnhaus und wirthschaftlichen Gebäuden, Haushof, Baum- und Gemüsegarten, Ackerländereien, Wiese und Holzung und enthaltend nach Flur 4 Nr. 128 bis inclusive 132, 218 bis inclusive 225 des Katasters von Neukirchen einen Flächenraum von 60 Morgen und 51 Ruthen 20 Fuß 66 M. 51 R. 20 F.
2) eine Wiese gelegen zu Meurs am Schauen, groß nach Flur 10 Nr. 93 des Katasters von Meurs 2 Morgen 26 Ruthen

am Donnerstag den 2. April dieses Jahres, Morgens 9 Uhr, auf Tendicks Hof zu Neukirchen öffentlich in Parzellen oder im Ganzen zum Verkaufe ausgestellt und den Meistbietenden definitiv zugeschlagen werden.
Taxe und Verkaufsbedingungen liegen bei dem unterzeichneten mit dem Verkaufe beauftragte Notar zur Einsicht offen.
Meurs, den 12. Januar 1846
Der Königl. Notar:
L. F. Houben.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 14:19

Oeffentlicher Anzeiger 1846

In der Gerichtlichen Theilungssache der Hendrina van Gemmeren Wittwe dritter Ehe des am 15. März d. J. auf Bossenhof zu Uedemerbruch verstorbenen Ackersmannes Johann Heinrich Aymann, Ackersfrau, früher auf gedachtem Bossenhof jetzt zu Keppelen wohnhaft, Klägerin, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Justiz-Rath Speck,
gegen
1) den Ackersmann Albert Aymann, zu Uedemerfeld, Bürgermeisterei Uedem wohhaft, in seiner Eigenschaft als Hauptvormund der drei minderjährigen Kinder des bereits gedachten Johann Heinrich Aymann aus dessen erster Ehe mit der verstorbenen Johanna Verhaelen, Namens Elisabeth, Johanna und Theodor Aymann
2) den Ackersmann Johann Schoofs, wohnhaft zu Keppelen, in feiner Eigenschaft als Hauptvormund der, von dem Johann Heinrich Aymann in dessen zweiter Ehe mit der Elisabeth van Gemmeren erzeugten, noch minderjährigen beiden Kinder Johanna Catharina und Johann Aymann, Verklagte, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Koenig, — soll zufolge zweier Urtheile, erlassen von dem Königlichen Landgerichte zu Cleve am 9. Aug. und 8. November. d. J., der den Parteien bisher gemeinschaftlich zugehörige, zu Uedemerbruch gelegene, im Kataster der Bürgermeistern Keppeln unter Artikel 4 der Mutter-Rolle vorkommende sogenannte ,,Bossenhof" bestehend in Wohn- und Wirthschafts-Gebäuden, Gemüse- und Obstgärten, Ackerländereien, Brücken, Holzungen und einem Stücke Ackerland, genannt „Deckerskamp" haltend im Ganzen einen Flächenraum von 112 Morg. , 101 Ruthen 30 Fuß, abgeschätzt zu 7170 Thlr. 23 Sgr. 2 Pf.
Donnerstag den 26.Februar 1846., Vormittags 10 Uhr, zu Uedem in der Wohnung der Schenkwirthin Wittwe Hermann Schraven durch den unterzeichneten, hierzu committirten Notar öffentlich verkauft werden. Taxe und Bedingungen liegen in der Amtsstube des Unterzeichneten zu eines Jeden Einsicht offen.
Uedem, den 13. Dezember 1845.
Schaefer, Notar.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 14:44

Oeffentlicher Anzeiger 1864

In Folge eines von der zweiten Civilkammer des Königl. Landgerichts zu Cleve am 8. November 1845 in Sachen: des zu Eyll unter Nieukerk wohnenden Kattunwebers Paul Weggen, als Hauptvormund der minderjährigen Kinder aus der Ehe der zu Kengen unter Rheurdt verstorbenen Eheleute Wilhelm Engelen und Anna Schardenberg, Namens Gottfried und Catharina Gertrud Engelen, Klägers, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Weinhagen zu Cleve gegen
1) Anna Maria Beuskens, Wittwe zweiter Ehe des obenbenannten Wilhelm Engelen, Ackersfrau zu Kengen, sowohl für sich, wie auch in ihrer Eigenschaft als Hauptvormünderin ihrer in der Ehe mit dem letztern er, zeugten noch minderjährigen Kinder, Peter, Allegonda und Jakob Engelen
und
2) der Ackersmann Johann Heinrich Cutzels zu Rath unter Nieukerk als Nebenvormund der zu letzt genannten Minorennen, Verklagte, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Koenig zu Cleve erlassenen kontradiktorischen Urtheils sollen die den Partheien gemeinschaftlich zugehörigen Grundstücke, nämlich:
1) der zu Kengen unter Rheurdt gelegene Fieten oder Engelen Kathe, enthaltend nach dem Kataster einen Flächenraum von 14 Morgen 126 Ruthen 10 Fuß und verzeichnet unter Art. 63, Flur 1, Nr. 129, 130, 137, 138, ,39, 140, 14», 142 und 156, bestehend aus Wohnhaus, Scheune, Backhäuschen, Obst und Gemüsegarten, Ackerland, Strauchholz und Heide
2) Ackerland unter Schaphuysen an Rosendahlsweg, katastrirt sub Flur 6, Nr. 76, mit 1 Morgen 14 Ruthen
3) Ackerland da, selbst am Holtweg, groß 6 Morgen 37 Ruthen 80 Fuß katastrirt sub Flur 6, Nr. 64
4) Wiese unter Aldekerk, die Zwerschbenden genannt, groß 135 Ruthen 40 Fuß, katastrirt sub Section L. Nr. 256,
5) Wiese gelegen in der Gemeinde Hoch-Eyll am Suitings-Fliege Stall, groß 3 Morgen 165 Ruthen 30 Fuß, verzeichnet unter Section 1» Nr. 54, 55 und 56
6) Strauchholz gelegen daselbst, groß 2 Morgen 16 Ruthen 30 Fuß verzeichnet unter Section L. Nr. 48, Anh. 5, 48, 63, Anh. 5, 49
7) Wiese gelegen unter Nieukerk in der Dypt groß 1 Morgen 14 Ruthen 60 Fuß,
am Mittwoch den 15. April dieses Jahres, Morgens 9 Uhr, in der Wohnung der Wirthin Wittwe Walters zu Aldekerk öffentlich in Parzellen oder im Ganzen zum Verkaufe ausgesetzt und den Meistbietenden definitiv zugeschlagen werdcn.
Taxe und Verkaufsbedingungen können bei dem unterzeichneten Notar eingesehen werden.
Meurs, den 28. Januar 1846.
L. F. Houben, Königl. Notar.

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Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 15:23

Oeffentlicher Anzeiger 1846

Behufs Theilung sollen der in der Bauerschaft Bruckhausen, Bürgermeisterei Gahlen, gelegene Titgenshof, an Garten- Acker- Wiesenland, Holzungen und Haide im Areal, 232 Morgen preußisch haltend, abgeschätzt mit den Gebäuden zu 5308 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf-, sodann ein Acker in Hiesfeld, Flur 1 Nr. 156, groß 1 Morgen 124 Ruthen, taxirt zu 60 Thlr., in dem auf den 2. Juli künftigen Jahrs, Morgens 10 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle angesetzten Termin, elfterer im Ganzen und parzellenweise im Wege der nothwendigcn Subhastation zum Verkauf ausgesetzt weiden. Die Taxe verhandlungen und der letzte Hypothekenschein des Hofes liegen in der Gerichtsregistratur zu Jedermanns Einsicht offen.
Die etwa unbekannten Realprätendenten werden aufgefordet, ihre Ansprüche an den Acker in Hiesfeld bei Vermeidung der Präklusion bis zum Termin anzumelden.
Dinslaken, den 18. Dezember 1845.
Königl. Gerichts-Commission.
Maynz. Hovestaet.

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Re: Subhastations-Patent (Haus und Hofverkäufe)

Beitragvon anika tm » 28. Mär 2011, 17:35

Oeffentlicher Anzeiger 1846
Definitiver In Gemäßheit zweier vom Königlichen Hochlöblichen Landgerichte zu Cleve
am 2.August und 22. November 1845. erlassenen Urtheile in Sachen des zu Cleve wohnenden
Bäckers Wilhelm Jordans, Klägers, vertreten durch den Herrn Advokat-Anwalt Weinhagen hierselbst,
gegen
1) den zu Cleve wohnenden Weinhändler Franz Jordans, sowohl für sich wie auch als Vormund der Minorennen Anna Maria Hendriksen, Tochter der verstorbenen Eheleute Theodor Hendriksen, Weinhändlers und Anna Maria
2) die ohne Stand zu Cleve wohnende Elisabeth Hendriksen
3) die zu Emmerich wohnenden Eheleute Wilhelm van Rossum, Bierbrauer und Pitronella Hendriksen
4) den Eduard Hendriksen, Soldaten beim 17. Infanterie-Regimente zu Wesel
5) den zu Cöln wohnenden Handlungslehrling Wilhelm Hendriksen
6) die Wittwe Johann Guoden, geborene Catharina Margaretha Wennekels, ohne Stand zu Cleve wohnhaft
7) die Margaretha Elisabeth Theodora Wennekers, ohne Stand daselbst
8) den Branntweinbrenner Jacob Gudden
9) den Kleinhändler Johann Wilhelm Gudden
10) den Grützmüller Bernhard Gudden, letztere drei zu Cleve wohnend
11) den Apothekergehülfen Heinrich Gudden zu Essen wohnhaft,
Verklagte, von denen die sub 1 bis 5 incl. benannten durch den Advokat-Anwalt und Justizrath Herrn vr. Speck, die übrigen durch den Herrn Advocat-Anwalt König Hierselbst vertreten werden, sollen die nach beschriebenen, den vorgenannten Partheien gemeinschaftlich gehörenden Immobilien durch den unterschriebenen, dazu gerichtlich committirten, zu Cleve residirenden Notar Nr. Friedrich Heinrich Ludwig Thomae, am Sonnabend, den 28. März dieses Jahres, Nachmittags 3 Uhr, in der Behausung des zu Cleve am kleinen Markte wohnenden Schenkwirths Heinrich Theurer öffentlich verkauft und den Meist- und Letztbietenden sofort definitiv zugeschlagen weiden.
Die zu verkaufenden Realitäten sind folgende: Taxe. — Thlr.
1) die zu Cleve am Brückthore sub Nr. 235 zwischen Mentrop und
Fegers belegene Scheune nebst Wohnung 425
2) ein zu Pfalzdorf belegener Ackerhof, begrenzt von den Ländereien des Philipp und Friedrich Lauf, Johann Tripp und dem Tannenbusche, bestehend aus einem Wohn- mit Hintergebäude, Garten, Baumgarten und Ackerland, zur Gesammtgröße von 40 preuß. Morgen 115 Ruthen 60 Fuß 2000
3) ein zu Keeken belegenes, von Vervoorst pachtweise benutztes Stück Ackerland, begrenzt von Kirchen- und Küstereiland, groß 3 Morgen 9 Ruthen
80 Fuß preuß «..,.' '> ^
4) der zu Kepveln gelegene Ackerhof, genannt Jostenhof, bestehend aus
einem Wohn- nebst Hintelhause, Scheune, Garten, Baumgarten und Acker-
land, circa 20 holländische Morgen groß 4700
5) das zu Cleve in der großen Straße an der Ecke des Kloppberges
sub Nr. 440 belegene Wohnhaus nebst Hofraume, Backhause und Scheune 2001
Gesammttaxe — 9875
Die auf diese Lizitation Bezug habenden Aktenstücke, Urtheile, Expertenbericht und Bedingungen können in der Amtsstube des Unterzeichneten eingesehen werden.
Cleve, den 23. Januar 1846.
Dr. Thomae, Notar.


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