Immobilienverkäufe

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 1. Sep 2011, 08:58

Öffentlicher Anzeiger 1835

Am 21. und 22. September dieses Jahres sollen auf den Grund der verehrlichen Verfügung
Königl. Hochlöblicher Regierung zu Düsseldorf vom 8. Juli die der Gemeinde Budberg zugehörigen,
a) 112 Morgen 87 Ruthen Magdeburger Maaßes großen Gemeindegründe,
b) die der Gemeinde Vierbaum zugehörigen Gemeinheiten bestehend aus 215 Morgen 58 Ruthen Magdeburger Maaßes durch den unterzeichneten Landrath zum öffentlichen Verkaufe an den Letzt- und Meistbietenden auf den Stücken selbst, parzelleriweise ausgestellt werden, wobei bemerkt wird, daß jedes mal des Morgens präcise um 8 Uhr, und zwar am 21 September bei der neuen Budberger Mühle angefangen wird. Die höhern Orts genehmigten Verkaufs-Bedingungen sind sowohl auf der hiesigen Kreis-Kanzlei als auf dem Bürgermeisterei-Amte zu Rheinberg niedergelegt worden, und können daselbst eingesehen werden.
Geldern, den 31. August 1835. Der Landrath: v. Cerde.


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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 1. Sep 2011, 09:19

Öffentlicher Anzeiger 1835

Kraft definitiven Urtheils des Königl Landgerichts zu Düsseldorf vom 18ten August diesen Jahres, soll auf
Anstehen des Werkmeisters Leonhard Küppers, des Bandfadrikanten Friedrich Christian Küppers und der
Haushälterirn Elisabeth Küppers alle zu Crefeld wohnend, Theilungskläger durch Anwalt Justizrath Evelt
gegen ihre minderjährigen Brüder Heinrich Küppers, Wilhelm und Peter Küppers, worüber der Faßbinder
Peter Grün, Haupt, und der Werkmeister Heinrich Heß beide zu Crefeld wohnend, Neben Vormund sind, Theilungsbeklagte vertreten durch Anwalt Betten, ein zu Crefeld am Ostwall und an der Samt Tomsenstraße gelegenes Haus Nr. 1637. an Tiglers und an Hamacher anschießend, am 24. October provisorisch und am 3, November diesen Jahres definitiv jedesmal beim Wirthe Dorweiler Abends 6 Uhr vor dem unterzeichneten
hierzu committirtin Notar wobei die Bedingungen einzusehen sind, verkauft werden.
Crefeld, den 9. September 1835.
W. J. Gerpott.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 1. Sep 2011, 11:39

Öffentlicher Anzeiger 1835

Auf Betreiben des Johann Heinrich Mellen, Ackersknecht auf Niersmühle in der Bürgermeisterei Oedt, welcher für sich und als Bevollmächtigter seiner Geschwister, namentlich: Peter Johann Mellen, Ackersmann zu St. Hubert, Peter Jacob Mellen, Ackersknecht auf besagter Niersmühle und Mechtildis Catharina Mellen, Dienstmagd zu St. Hubert, in Folge Privatvollmacht vom 29. März diesen Jahres handelt, sollen die der zu Raem, Bürgermeisterei Aldekerk wohnenden Ackersfrau Anna Margaretha Tenberg, Wittwe von Mathias Mellen und ihren drei noch minderjährigen Kindern, von welchen die Wittwe Mellen Vormünderin ist, namentlich: Gertrud, Adelgunde, und Theodor Mellen zugehörigen Immobilien, bestehend in:
1) einer zu Raem, Bürgermeisterei Aldekerk, am Kirchwege nach Stenden neben Kleinekrobs und Oelsen gelegenen, hinten an Eickmans anschießenden Kathstelle, Krobs-Erbe genannt, bestehend in Wohnhaus, Stallungen und Scheune, welches sämmtlich in Stein erbaut und theils mit Ziegeln, theils mit Stroh gedeckt ist und im Frontgiebel die Eingangsthüre hat, einstöckig erbaut und mit der Hausnummer 94. bezeichnet ist, nebst den daran gelegenen Gemüse und Baumgarten;
2) einem Stück Ackerland, groß 2 Morgen, 116 Ruthen, 20 Fuß, einerseits Jacob Joseph Wenders, andererseits Peter Johann van de Laek;
3 einem Ackerstück, groß 2 Morgen, 40 Ruthen, 10 Fuß, einerseits Jacob Salmans, andererseits an den Klückener Weg abschießend;
4) einem Stück Ackerland von 1 Morgen 164 Ruthen 50 Fuß, einerseits Wittwe Willems, andererseits Theodor Kisters;
5) einem Stück Ackerland, groß 2 Morgen 98 Ruthen 56 Fuß, einerseits den Erben Theodor Eickmans, andererseits an die Kirche von Aldekerk anschießend;
6) einem Stück Schlagholz, groß 167 Ruthen 60 Fuß, einerseits Wilhelm Rossen, andererseits Gerhard Loyens;
7) einem Stück Schlagholz, groß 37 Ruthen 80 Fuß, einerseits Wittwe Willems, andererseits Johann Gohlings, einem andern Stück Schlagholz von 1, Morgen 14 Ruthen 60 Fuß, einerseits Gerhard Loyens, andererseits Engelbert Schwanen,
einer Wiese von 176 Rüthen 90 Fuß, neben dem vorigen Stück Schlagholz liegend, und einer Pflanzung von 52 Ruthen 40 Fuß, ebenfalls daselbst gelegen;
8) einem Stück Schlagholz, von 1 Morgen 60 Ruthen 70 Fuß, — einer Wiese von 164 Ruthen 60 Fuß, und
einem Stück Schlagholz von 87 Ruthen 40 Fuß, das Ganze aneinander liegend, einerseits Johann Schuyren, andererseits Wittwe Gerhard Galings;
9) einer Wiese von.1 Morgen 42 Ruthen, einerseits Wittwe Willems, andererseits Bernhard Kemmerlings;
10) einer Pflanzung von 21 Ruthen, und ein Heidestück von 1 Morgen 20 Ruthen 90 Fuß einerseits Mathias Sickmans, andererseits Wittwe Peter Johann Jansen. Diese Grundstücke liegen sämmtlich in der Gemeinde Stenden, Bürgermeisterei Aldekerk,
11) einem Stück Ackerland von 4 Morgen 133 Ruthen 10 Fuß, einerseits Wittwe Willems, anderseits Heinrich Beels und
12) einer Pflanzung von 1 Morgen 74 Ruthen 70 Fuß, einerseits Wittwe Peter Johann Jansen, andererseits Notar PortmanS.
Die beiden letzteren Grundstücke liegen in der Gemeinde und Bürgermeisterei Aldekerk
Meistbietenden vor dem Friedensgerichte dieses Bezirks an ordentlicher Gerichtsstelle hierselbst, auf die öffentliche Sitzung, von Montag den 28. Dezember diesen Jahres Vormittags 10 Uhr anberaumt.
Der vollständige Auszug aus der Steuerrolle, wonach die Grundsteuer dieser Parzellen 9 Thlr 20 Sgr. 1 Pf. beträgt, ist nebst den Kauföedingungen auf dem hiesigen Gerichts-Sekretariat einzusehen.
Wachtendonk, den 2. September 1835.
Der Friedensrichter:

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 1. Sep 2011, 20:21

Öffentlicher Anzeiger 1835

Am Dienstag den 24 November diesen Jahres, des Nachmittags um 2 Uhr. soll bei dem Herrn Postwärter Commeßmann zu Bönning, auf Grund einer am 2. Mai diesen Jahres beim Königl. Landgerichte zu Cleve erlassenen Urtheils, das zu Bönning Bürgermeisterei Veen, nächst den von Xanten nach Rheinberg und von Geldern nach Wesel führenden Landstraßen, gelegene Ackergut „Lohschehof" genannt, welcher gegenwärtig in zwei Pacht-Höfen getrennt, besonders bewirthschaftet und somit in 2 Ackergütern umgestaltet ist, nämlich: der alte Lobschehof bestehend in: einem alten Wohnhaus, Scheune, Backhaus, Garten, Baumgarten, Ackerland, Holzgewächs, Wiesen und 2 Kuhgängen auf der Bönninger Gemeinde-Weide groß nach der Kataster-Mutterrolle, 163 Morgen 10 Ruthen 35 Fuß, wovon ein Theil unter Alpen gelegen,
und
der neue Hof bestehend in: einem neuen Wohnhause, einer Taglöhnerwohnung „Schaafsstall" genannt, Scheune, Garten, Ackerland, Weiden, wovon eine zu Borth gelegen und 2 Schaaren auf der Bönninger Gemeinde-Weide, groß nach der Kataster-Mutterrolle, 133 Morgen 22 Ruthen 30 Fuß. alles magdeburgischen Maaßes, zuerst in 2 Abtheilungen nämlich 1. die sub /V und 2, die sub. verzeichneten Parzelle und sodann beide Abtheilungen zusammen, zum definitiven Verkaufe in einem einzigen Termin, durch unterschriebenen, mit diesem Verkaufe beauftragten Notar ausgesetzt werden: Die vorbezeichneten Realitäten gehören:
a) Elisabeth Angenend Ehefrau des Ackerers Heinrich Koenigs, wohnend zu Mellingen, Bürgermeisterei Alpen;
b) Reinhard Angenend Ackersknecht zu Rossenray;
c.) Johanne Angenend Dienstmagd dermalen zu Winnenthal jetzt zu Cleve wohnhaft, sämmtlich volljährig
sodann;
d) Agnes Angenend Dientmagd zu Orsoy;
e) Heinrich Angenend Ackersknecht zu Mellingen;
f) Sibille Angenend ohne Gewerb zu Bönning
und
g) Christine Angenend ohne Gewerb früher zu Bönning, jetzt zu Millingen wohnhaft, sämmtlich minderjährig, vertreten durch ihren Vormund, den Ackersmann Joh. Gesthuysen zu Veen wohnhaft. Die Verkaufe-Bedingungen, so wie das genaue Kataster-Verzeichnis der Grundgüter, liegen von heute an in der Amtsstube des unterzeichneten Notars einem jeden zur Einsicht offen.
Xanten, den 21. Oktober 1835. Der Notar: Houben.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 1. Sep 2011, 20:55

Öffentlicher Anzeiger 1835

Das zu Berg und Thal bei Cleve, zur Seite des Grabmahls des Prinzen Moriz von Nassau gelegene Landgut: der Fasanen-Garten genannt, wird durch unterschriebenen Notar, in den beiden Terminen, nämlich: am 4. und 8. November diesen Jahres jedesmal Nachmittags 3 Uhr, in der Behausung der Wittwe van den Bergt zu Hau, bei Cleve öffentlich sowohl zum Verkauf wie zur Verpachtung ausgesetzt werden. Dasselbe besteht! aus einem Wohnhause, Scheune, Gemüse- und Blumengarten, sodann circa 6 holl. Morgen Ackerland und 6 1/2 Morgen Weideland. Die Bedingungen sind auf portofreie Briefe zu erfahren bei dem unterschriebenen.
Cleve, den 22. Oktober 1835. Dr. Thomae, Notar.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 24. Okt 2011, 19:10

Amtsblatt Düsseldorf 1837

Nothwendiger Verkauf. Land und Stadt-Gericht Emmerich.
In dem zum Verkauf der auf Musholt-Stätte zu Wertherbruch befindlichen, den Ackerleuten Heinrich Kruse und Bernhard Schumacher zugehörigen, zusammen zu 175 Rthlr, gewürdigten Gebäulichkeiten angestandenen Bietungstermine ist überhaupt nur das geringe Gebot von 29 Rthlr geschehen, und sollen daher die gedachten Realitäten in dem vor hiesiger Gerichtsstelle auf den 7. Dezember Vormittags 11 Uhr, anderweit anberaumten Termine nochmals zum Verkauf ausgesetzt werden. Die Taxe und Kaufbedingungen sind vorab in der Gerichts-Registratur einzusehen.


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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 25. Okt 2011, 12:01

Amtsblatt Düsseldorf 1837

Auf Anstehen des zu Brienen wohnenden Ackerwirthes Heinrich von de Sand und auf Betreiben seines Mandatars des Atvokat-Anwalts Justizrathes Speck dahier, bei welchem auch Domizil erwählt worden, sollen in der öffentlichen Sitzung
am Freitage den neun und zwanzigsten September dieses Jahres, Morgens neun Uhr. an ordentlicher Gerichtsstelle, im Schloßgebäude hierselbst, nachbenannte, im Kreise Cleve, Bürgermeisterei Griethausen,
theils in der Gemeinde Brienen, theils in der von Kellen gelegene, dem hier wohnenden Rentner und Gutsbesitzer Friedrich von Müntz gehörige Realitäten für die dabei bemerkten Erstgebote zum Verlaufe ausgegesetzt und dem Meistbietenden adjudicirt werden.
1. Der Ackerhof, genannt Hövelwickshof, zu Brienen, jedoch auch mit fünf Ackerstücken unter Kellen gelegen, bestehend aus einem in Steinen erbauten mit Stroh gedeckten Wohnhause, anhabend ein Erdgeschoß, in welchem eine Thüre und drei Fenster; ferner versehen mit zwei Söllerfenstern in der Fronte, und auf jeder Seite mit einem Haupt und einem Söllerfenster, nebst fest dahinter liegender ober damit verbundenen ebenfalls in Steinen erbauter mit einem Stohdache bedeckter, Scheune respective Stallung, einem Backhause von Steinen und mit Ziegeln gedeckt, und daran liegendem Schweinestalle, aus Garten, Baumgarten, Ackerland und Weide, zusammen groß etwa 150 Morgen preußischen Maaßes, Erstgebot ein tausend Thaler;
2. die Domanial-Weide, genannt die Hen.Mölders-Weide. groß 18 Morgen 169 Ruthen 58 Fuß zu Unter.Salmorth, begrenzt ost- und nordwärts von Heinrich van de Sand, westwärts von Johann van de Sand und südwärts von dem alten Rheine, Erstgebot ein tausend und fünf hundert Thaler;
3. die Domanial-Weide, die Bossen Weide genannt, bestehend aus Ackerland und Hütung, zusammen 18 Morgen
16 Ruthen 42 Fuß groß, gelegen zu Ober- Salmorth, begränzt ost- und nordwärts von von Ammon, westwärts von von Ammon und Göring und südwärts von Heinrich van de Sand; Grstgebot ein tausend Thaler.
Die sub 1. und 2. vermerkten Immobilien werden pachtweise von dem Ackersmann Johann Jacob Bodden, zu einem geringen Theile auch von dem Ackersmann Heinrich Peters, das sub 3. erwähnte Parzell aber von dem Eigenthümer selbst benutzt.
Der vollständige Auszug aus der Steuerrolle, welchem zufolge von den in Kellen liegenden Realitäten
14 Thlr. 25 Sgr., von den zu Brienen 50 Thlr. 6 Sgl, 10 Pf., und von denen zu Salmorth 31 Thlr. 29 Sgl. 10 Pf. an Steuern zu zahlen sind, ist nebst den Kaufbedingungen auf der Gerichtsschreiberei einzusehen.
Cleve, den 7. Juni 1837. Königliches Friedens-Gericht: von Goecking

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 30. Okt 2011, 12:17

Öffentlicher Anzeiger 1829

Die Sackschen Geschwister und Geschwisterkinder, wollen nachstehende ihnen eigenthümlich zugehörige,
in der Gemeinde Frasselt, Bürgermeisterei Cranenburg gelegene in nachstehenden fünf Parzellen, nämlich:
1) den großen Eicklenkampschen Hof in der Frasselt, verpachtet an Evert Evers, enthaltend an Hofplatz, Garten, Baumgarten, Ackerland und einer 40 Jahre alten Tannenpflanzung von 6 Morgen, zusammen 21 Morgen 449 Ruthen hollandisch (75 Preuß Morgen 98 Ruthen.)
2) Den kleinen Eicklenkampschen Hof daselbst, verpachtet an Evert Evers, enthaltend an Hofplatz, Garten, Baumgarten, Ackerland und einen vor 40 Jahren angelegten Tannenbusch von circa 10 Morgen, zusammen 18 Morgen 161 Ruthen holländisch (63 Morgen 82 Ruthen Preußisch)
3) Den Tannefeldshof, auf der Schottheide, verpachtet zum Theil an Johann Lamers und zum Theil an Evert Evers, enthaltend an Hofplatz, Garten, Baumgarten, Ackerland und einen Tannenbusch von 20, 30 und 40jährigen Tannen, von reichlich 18 Morgen, zusammen 31 Morgen 470 Ruthen holländisch (110 Morgen 72 Ruthen Preuß.)
4) Die Nienhaus Kathe, ebendaselbst gelegen, verpachtet an Evert Evers, enthaltend an Hausplatz, Garten, Ackerland und Wiese, 1 Morgen 97 Ruthen holländisch (4 Morgen 6 Ruthen Preußisch.)
5) Eine im Cranenburger Bruch gelegene Weide, die kurze Hufe, groß 4 Morgen 9 Ruthen holländisch (13 Morgen 170 Ruthen Preußisch),
als auch nach näheren Bestimmungen der Verkaufs-Vorwarden, zusammen in termino den 13. April 1829, Morgens 10 Uhr, am Hause der Wittwe van den Bergh bei Cleve, öffentlich, jedoch freiwillig verkaufen lassen.
Die näheren Verkaufsbedingungen sind sowohl bei dem Verwalter dieser Grundstücke Herrn Joh. Heinr. Paulus hierselbst, als bei dem unterschriebenen Notar einzusehen.
Cleve, den 27. November 1828.
Effertz.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 22. Feb 2012, 16:34

Öffentlicher Anzeiger 1829

Donnerstag den 22 Januar um zwei Uhr Nachmittags, soll an der Behausung der Gastgeberin Wittwe Bonnes hierselbst, zum definitiven Verkauf ausgesetzt werden,
ein in hiesiger Stadt an der Landstraße, nach Issum sehr vortheilhaft gelegenes, zu jedem Geschäfte geeignetes, von den verstorbenen Eheleuten Honsbusch herrührendes Wohnhaus, mit anstoßendem geräumigen Fabrikgebäude, einer Nebenwohnung und drei Gemüsegärten.
Die sehr vortheilhaften Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusehen.
Geldern, den 4. Januar 1829.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 26. Feb 2012, 23:17

Amtsblatt Düsseldorf 1827

Auf den Antrag des Kaufmanns Herrn Philipp von Baerle zu Geldern, sollen
folgende demselben zugehörige, von dem Oelschläger Herrn Heinrich Lueb zu Rees
herkommende Grundstücke, durch den Justiz-Kommissar und Notar Bary zu Emmerich
alternativ zum Verkauf und zur Verpachtung auf drei Jahre ausgeboten werden,
nämlich:
a) das zu Rees unter der Nummer 272. an der Fellstraße und der Gasthaussteege gelegen Haus nebst zwei Scheunen;
b) die ungetheilte Hälfte einer auf dem Reeser-Eilande gelegenen Weide, groß im Ganzen 12 Morgen 118 Ruthen 4 Fuß Preußischen Maaßes;
c) die ungetheilte Hälfte einer Weide, daselbst gelegen, groß im Ganzen 31 Morgen 47 Ruthen 34 Fuß;
d) die ungetheilte Hälfte der zu Vrasselt gelegenen Weide, der Fullerhövel genannt, groß im Ganzen 37 Morgen 113 Ruthen 60 .Fuß;
e) drei bei Rees gelegene Gärten, groß resp. 32 Ruthen 93 Fuß, 1 Morgen 167 Ruthen 2 Fuß und 93 Ruthen 79 Fuß. Die Bietungs-Termine sind auf den 13. September 1827. Vormittags 11 Uhr, in der Wohnung des Kleinhändlers Bardwyck zu Emmerich und auf den 20. desselben Monats Vormittags 11 Uhr, im Hause des Gastwirlhs Nöthen zu Rees bestimmt, und können die Bedingungen bei dem Verkaufs-Kommissar vorher eingesehen werden.

Wesel, den 9. August 1827.
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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 23. Jul 2012, 17:06

Amtsblatt Düsseldorf 1828

Am Donnerstage, dem 13. November diesen Jahres, Vormittags 10 Uhr, soll zu Rees, in der Wohnung des Gastwirths Herrn Nöthen, vor dem Königl. Domainen-Rentmeister, Herrn Rechnungsrath Lindhorst, alternative zum freien Ankauf und zur Erbpacht öffentlich an den Meistbietenden ausgestellt werden:
der bis ultimo Dezember 1828 an Heinrich Wilhelm Westerhof verpachtete, in der Bürgermeisterei Isselburg gelegene domaniale Beltermanns Hof bestehend:
a) in 1 Morgen 73,23 Ruthen Gärten;
b) in 58 Morgen 171,70 Ruthen Ackerland
c) in 10 Morgen Weide
d) in 10 Morgen 53,60 Ruthen Hütung und
e) in 29 Morgen 80,12 Ruthen Schlagholz
Zusammen in 110 Morgen 18,65 Ruthen.
Die Bedingungen liegen auf dem Königlichen Domainen-Rentamte zu Cleve zur
Einsicht offen.
Düsseldorf, den 9. Oktober 1828.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 22. Mär 2014, 14:21

Amtsblatt Düsseldorf 1829

Verkauf des domanialen Steppen-Hofes, nebst des van Loghum'schen Etablissements.
Der auf dem Reeser-Eilande gelegene domaniale Steppen-Hof, soll in Verbindung mit dem ebendaselbst liegenden van Loghum'schen Etablissement, am Dinstage, dem 28. April 1829, Vormittags 10 Uhr, zu Rees, in der Behausung des Gastwirthes, Herrn Nöthen, vor dem Königl. Domainen-Rentmeister, Herrn Rechnungsrathe Lindhorst, zur Veräußerung öffentlich ausgestellt werden.
Die Bestandtheile dieser Güter sind:
des Steppen-Hofes.
Außer den dazu gehörigen Wohn- und Oekonomie-Gebäuden
1) an Haus und Hofplatz 1 Morgen 55,51 Ruthen
2) an Garten
3) an Baumgarten
4) an Ackerland
5) an Weiden
6) an Hütung

zusammen 302 Morgen 50,00 Ruthen preuß. Maaßes.
Des van Loghum'schen Etablissemements.
1) an Hausplatz 0 Morgen 14,25 Ruthen;
2) an Garten 1 Morgen 92,03 Ruthen
zusammen 1 Morgen 106,28 Ruthen preuß. Maaßes.
Das Haus und die Scheune sind Eigenthum des van Loghum.
Die Bedingungen und die Karte liegen auf dem Königl. Domainen-Rentamte zu Cleve zur Einsicht offen.
Der Domainen-Rentmeister ist eventualiter zum definitiven Zuschlage ermächtigt.
Düsseldorf, den 25. März 1829.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 6. Apr 2014, 21:40

Oeffentlicher Anzeiger Cleve 1819

Da in dem mittels Proclama's dom 12. November 1818 zum öffentlichen meistbietenden Verkauf des auf der Ritterstraße hieselbst sub No. 314 gelegenen Batharischen Wohnhauses auf den 20. May diesen Jahres anberaumten letzten und Biethungstermin, das Himmelfahrtsfest eintrift so ist dieser letzte Biethungstermin vorschriftsmäßig auf den folgenden Tag, Freitags den 21. May diesen Jahres Vormittags 10 Uhr verlegt worden welches nachträglich hiermit zur öffentlichen Kunde gebracht wird.
Wesel den 23. April 1819
Das Königliche Land. und Stadtgericht.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 5. Jun 2015, 07:04

Amtsblatt Düsseldorf 1833

Oeffentlicher Verkauf von Grundgütern und Erbpachten.

Die Erben des verstorbenen Herrn Regierungs-Direktors von Grolman lassen theilungshalber, nachstehende, ihnen gemeinschaftlich gehörende Grundgüter und Erbpächte, in einem Termin, Mittwoch den 18. Dccember Vormittags um 10 Uhr, am Hause der Wittwe van den Bergh, bei Cleve, durch den unterschriebenen Notar, zum öffentlichen Verkauf ausbieten, nämlich:

1) einen, in der Gemeinde Mehr, 1 Stunde von Cleve, gelegenen Ackerhof, der Korte Busch genannt, außer den Wohn-und Wirthschafts.Gebäuden, 118 Morg; 70 Ruthen pr. an Acker- und Weideländereien enthaltend;
2) eine in der Gemeinde.Düffelward gelegene Weide, der Schrieverskamp genannt, groß 14 Morg. 156 Ruthen Pr. M.;
3) ein in der Gemeinde Kellen, am Spoydeich gelegenes Stück Ackerland, groß 11 Morg. 70 Ruth.;
4) eine, auf der dem Ackersmann Johann Pitz, zu Wardhausen gehörenden Kathstätte, Sinapius-Kathe genannt, haftende Erbpacht von 30 Thlr. Pr. Court;
und 5) eine auf dem Ackerhofe der Wittwe und Kinder Johann Peters, aus der Hochstraße bei Cranenburg gelegen, haftende Erbpacht von 20 Mltr, Roggen, 8 Mltr- Buchwaizen, 12 Mltr. Hafer, 3 Paar Hühner, 2 Schinken und 75 Gulden holl. Court.

Die Bedingungen zu diesem Verkaufe sind bei dem Herrn Rentmeister Paulus Hieselbst und dem Unterzeichneten zu vernehmen.

Cleve, den 26. October 1833. Der Notar: Effertz.

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Re: Immobilienverkäufe

Beitragvon anika tm » 8. Aug 2015, 23:03

Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cleve: 1819

Das in der Stadt Wesel auf der Ritterstrasse Nro. 374. belegene den Erben Batbarn zugehörige Wohnhaus nebst den dazu gehörigen Nebengebäuden Platz und Garten zusammen auf 6734 Rthlr. 22 Gar. gerichtlich abgeschätzte, ist auf Andringen eines judicatmäßigen Gläubigers sup hast gestellt, und zu dessen öffentlichen Verkauf an den Meistbiethenden gegen baare Bezahlung resp.- Sicherheitsleistung folgende Termine an diesiger Gerichtsstelle vor dem Deputirten Herrn Land und Gerichts Asessor Hering präfigirt,
der 20. Januar
der 20. März
der 20 November
1819 jedesmal Vormittags um 11 Uhr

Wesel den 12 November 1818

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